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Tag Archives: Literatur

Bertolt Brecht – Erinnerung an die Marie A.

  • By zitate
  • Nov.-11-2025
  • Bertholt Brecht, Gedichte, gutezitate.net, Himmel, Liebe, Natur, Träumen
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„An jenem Tag im blauen Mond September
Still unter einem jungen Pflaumenbaum
Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe
In meinem Arm wie einen holden Traum.
Und über uns im schönen Sommerhimmel
War eine Wolke, die ich lange sah
Sie war sehr weiß und ungeheuer oben
Und als ich aufsah, war sie nimmer da.
.
Seit jenem Tag sind viele, viele Monde
Geschwommen still hinunter und vorbei.
Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen
Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?
So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern
Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst.
Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer
Ich weiß nur mehr: ich küßte es dereinst.
Und auch den Kuß, ich hätt ihn längst vergessen
nicht die Wolke dagewesen wär
Die weiß ich noch und werd ich immer wissen
Sie war sehr weiß und kam von oben her.
.
Die Pflaumenbäume blühn vielleicht noch immer
Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind
Doch jene Wolke blühte nur Minuten
Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.“

Bertolt Brecht

Art:
Gedicht
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Thema: Liebe, Sommer, Natur, Himmel
Quelle: Textlog.de / Galgenlieder
Hintergrund


Zum Autor:
Bertolt Brecht (1898–1956) war ein deutscher Lyriker und Theaterregisseur. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern deutscher Literatur und Kunst im 20. Jahrhunderts, insbesondere durch seine Entwicklung des „epischen Theaters“. Brecht war ein politisch engagierter Künstler, der Kunst als Mittel gesellschaftlicher Aufklärung verstand. Neben seinen Theaterstücken verfasste er Gedichte, in denen er sowohl soziale Missstände anprangerte als auch persönliche, oft melancholische Töne anschlug. Nach dem Exil in verschiedenen Ländern kehrte Brecht nach dem Zweiten Weltkrieg in die DDR zurück, wo er das Berliner Ensemble gründete.
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Interpretation: Dieses Gedicht ist eines der persönlichsten und poetischsten Werke Brechts. Es thematisiert Erinnerung, Verlust und die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz. Während die Liebe – auch vor dem inneren Auge verblasst ist, bleibt die Erinnerung wie an eine flüchtige Wolke lebendig. Wohl auch als Symbol für die Kurzweiligkeit des Lebens. Brecht setzt hier bewusst einen Kontrast zwischen dem Konkreten (dem Kuss, dem Baum, dem Tag) und dem Verschwommenen (der Wolke), das sich ebenfalls unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt hat. Es ist ein Gedicht über das, was bleibt, obwohl scheinbar alles vergeht – und über wichtige kleine Momente im Leben eines Menschen.
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Im Kontext der Zeit: Das Gedicht wurde in den 1920er Jahren verfasst, also in einer Zeit persönlicher und gesellschaftlicher Umbrüche. Brecht war damals noch nicht der politisch orientierte Dramatiker, sondern ein junger Mann, der sich hier mit subjektiven Gefühlsfragen auseinandersetzte. Das Werk steht exemplarisch für seine frühen Gedichte, die oft von Melancholie, romantischer Erinnerung und einem leisen Weltschmerz geprägt sind. Auch wenn Brecht später eher für seine politische Schärfe bekannt wurde, zeigt dieses Gedicht seine romantische Seite.

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Tags:
Bertholt Brecht Gedichte gutezitate gutezitate.net Himmel Liebe Literatur Natur Träumen

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Hans Magnus Enzensberger – Sitzstreik

  • By zitate
  • Aug.-4-2025
  • 68er, Existenzialismus, Fortschritt, Fortschrittsgläubigkeit, Gedichte, Gesellschaftskritik, gutezitate.net, Hans Magnus Enzensberger, Neoliberalismus, Widerstand, zitat, Zitate
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„Der Buddha nimmt die Beine in die Hand.
Der Eilbote zockelt hinterdrein.
Die Fixsterne wallen.
Der Fortschritt wartet in der Warteschleife.
Die Schnecke verrennt sich.
Die Rakete hinkt.
Die Ewigkeit setzt zum Endspurt an.
Ich rühre mich nicht.“

Hans Magnus Enzensberger

Art:
Gedicht
.
Thema: Neoliberalismus, Widerstand, Fortschritt, Existentialismus, 68er, Humor
Quelle: Neoliberalyse.de
Hintergrund


Zum Autor:
Hans Magnus Enzensberger (1929–2022) war einer der interessantesten und kritischsten intellektuellen deutschen Schriftsteller*innen des 20. Jahrhunderts. Als kritischer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen verband er analytischen Scharfsinn mit literarischer Eleganz – mit einer Prise Humor. Enzensberger war auch ein politisch denkender Autor, der die Weltsicht der 68er-Generation begleitete und danach kritisch blieb, während andere, vor allem in der Politik, sich dem „System“ anbiederten. Seine Werke durchziehen die Jahrzehnte deutscher Geschichte nach dem 2. Weltkrieg wider.

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Interpretation: Das Gedicht spielt ironisch mit dem Bild von Bewegung und Stillstand. Es nimmt Bilder und Klischees von Geschwindigkeit, Modernität und Fortschritt auf und kombiniert diese gezielt mit Bildern von Langsamkeit und Stagnation (Buddah, Schnecke, Fixsterne, Ewigkeit). Hierdurch ent­steht Absur­dität („die Schnecke verrennt sich“). Enzensberger stellt damit die Frage nach dem Sinn von Fortschritt.

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Im Kontext der Zeit: In einer beschleunigten Welt, in der alles dem Fortschritt untergeordnet scheint, wirkt sein Innehalten wie ein Akt des passiven Widerstands bzw. der Subversion. Im Lichte von permanenter Erreichbarkeit, Geschwindigkeit und technologischem Fortschritt, entfaltet die bewusste Verweigerung von Bewegung eine radikale Kraft.
Die in unserer Ge­sell­schaft allgemein positiv konnotierten Worte des Fort­schritts er­scheinen plötzlich lächerlich. Dies wird dadurch ver­stärkt, dass sogar die Re­präsentanten von Geschwindigkeit (Rakete, Fort­schritt, Eilbote) nicht so recht zu funk­tionieren scheinen.
Das Einzige, was klar ist und Bestand hat, ist die Gewissheit, nichts mit diesem stotternden Fortschrittssystem zu tun haben zu wollen. Diese Ab­gren­zung kann klar als Ablehnung einer neoliberalen Ge­sell­schaft gesehen werden, deren Ideolo­gie karikiert wird. Das Gedicht stellt einen präzise gesetzten Seitenhieb auf einen Zeit­geist dar, dessen Mantren von Fortschritt und Geschwindigkeit ohne Substanz sind, aber dafür mit um so mehr Pathos proklamiert werden.
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Tags:
68er Bonmot Existenzialismus Fortschritt Fortschrittsgläubigkeit Gedichte Gesellschaftskritik gutezitate gutezitate.net Hans Magnus Enzensberger Literatur Zitat zitate

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Fritz Graßhoff – Was ich getan

  • By zitate
  • Juli-24-2025
  • Bonmot, Existenzialismus, Fritz Graßhoff, Gedichte, gutezitate.net, Krieg, Tod, zitat, Zitate
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„Was ich getan,
verlor den Sinn.
Weiß nicht, warum
ich fröhlich bin.
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Was ich geliebt,
deckt schon der Schnee.
Weiß nicht, warum
ich weitergeh.
.
Gezählt ist schon
der Stunden Schlag.
Weiß nicht, warum
ich leben mag.“

Fritz Graßhoff

Art:
Gedicht
.
Thema: Existenz, Leben, Tod, Krieg
Quelle: www.planetlyrik.de
Hintergrund


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Zum Autor: Fritz Graßhoff (1913–1979) war ein Autor, Maler und Texter von Liedern aus Deutschland. Seine Balladen, satirische Gedichte und Chansons machten ihn besonders berühmt. Als populärer Lyriker galt Graßhoff in den 1950er- und 60er-Jahren, dessen Werke sowohl literarischen Anspruch als auch Volksnähe miteinander verbinden. Berühmt wurde er vor allem durch seine „Halunkenpostille“, eine Sammlung von ironischen, humorvollen und melancholischen Texten. Oft schwanken seine Texte zwischen Melancholie und Ironie, Nachdenklichkeit und Leichtigkeit.
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Interpretation: „Was ich getan“ ist ein kurzes, aber wortgewaltiges Gedicht. In drei Strophen beschreibt das lyrische Ich das Empfinden einer inneren Leere und des allumfassenden Weltschmerzes nach der menschlichen Katastrophe des vergangenen 2. Weltkriegs. Handlungen verlieren ihre Bedeutung, vergangene Liebe ist begraben, und selbst das Leben erscheint hoffnungslos.  Trotz des Verlusts und des Beschreibens der Hoffnungslosigkeit, ist das Gedicht nicht resignativ, sondern es besteht eine kleise, kleine Hoffnung. Die ruhige Akzeptanz des Zweifelns prägt den Text eine fast meditative Tiefe. Die einfache Sprache, der gleichmäßige Rhythmus und die klare Struktur betonen den emotionalen Gehalt

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Im Kontext der Zeit: Fritz Graßhoffs Werk entstand in der Nachkriegszeit, als viele Menschen mit persönlichen Verlusten und nah zurückliegenden Schicksalsschlägen zu kämpfen hatten. Der Zweite Weltkrieg hatte Millionen das Zuhause, vielleicht aber auch den Glauben an Ideale oder eine Zukunft geraubt. Auch Jahrzehnte später wirkten diese Traumata nach. In diesem Kontext auch dieses Gedicht zu verstehen – als Ausdruck einer „inneren Emigration“, die viele Menschen erfuhren und existenzialistischer Gedankengänge. Ohne Pathos, aber mit Tiefe werden diese Gefühle und Gedanken in Worte gefasst, geprägt von der traumatischen Erinnerung, an Verlust, aber auch die Notwendigkeit zum Weiterleben. Das Gedicht wirkt wie ein stiller Monolog des Menschen im Angesicht der Endlichkeit – eine lyrische Momentaufnahme dieser Zeit.

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Tags:
Existenzialismus Fritz Graßhoff Gedichte gutezitate gutezitate.net Krieg Leben Literatur Tod Zitat zitate
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Christian Morgenstern – Der Lattenzaun

  • By zitate
  • Juli-2-2025
  • Absurd, Architektur, Bonmot, Christian Morgenstern, Gedichte, gutezitate.net, zitat, Zitate
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„Es war einmal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.
.
Ein Architekt, der dieses sah,
stand eines Abends plötzlich da –
.
und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.
.
Der Zaun indessen stand ganz dumm
mit Latten ohne was herum,
.
ein Anblick gräßlich und gemein.
Drum zog ihn der Senat auch ein.
.
Der Architekt jedoch entfloh
nach Afri – od – Ameriko..“

Christian Morgenstern

Art:
Gedicht
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Thema: Architektur, Humor
Quelle: Textlog.de / Galgenlieder
Hintergrund

Zum Autor: Christian Morgenstern (1871–1914) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller, der vor allem durch seine witzigen und verspielten Gedichte bekannt wurde. Die wichtigste Gedichtesammlung die berühmte „Galgenlieder“-Sammlung. Morgensterns Werke verbinden sprachliche Leichtigkeit mit philosophischer Tiefe und hintergründigem Witz. Er gilt als Pionier des literarischen Nonsens im deutschen Sprachraum. Neben seinem komischen Werk war er auch an spirituellen Themen interessiert, insbesondere an der Anthroposophie Rudolf Steiners. Trotz seines kurzen Lebens hinterließ Morgenstern ein umfangreiches und stilistisch vielfältiges Werk, das von Ironie, Sprachkritik und einem feinen Sinn für Absurdität geprägt ist.

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Interpretation: „Der Lattenzaun“ ist ein typisches Beispiel für Morgensterns satirische Lyrik. Im Mittelpunkt steht ein scheinbar banaler Gegenstand, der zur Grundlage für eine groteske und schreiend komische Posse wird. Die Leere der modernen Architektur wird es sein, welche er mit den „Zwischenräumen“ auf die Schippe nimmt. Dies ist subtile Kritik an technokratischem oder rein funktionalem Denken: Was bleibt vom Sinn eines Objekts, wenn man ihm das Wesenhafte – hier: die Durchlässigkeit. Das Gedicht zeigt dabei auf den Schuldigen als Repräsentanten für die kritisierte Entwicklung in diesem Gesellschaftsbereich: Den Architekten.

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Im Kontext der Zeit: Das Gedicht entstand in einer Epoche der Umbrüche, auch in der Architektur. Morgenstern beobachtete diese Entwicklungen mit Skepsis und verarbeitete sie mit Ironie. Die Idee, aus „Zwischenräumen“ etwas „Großes“ zu bauen, klingt nach Parodie eines Fortschrittsglaubens, aber auch der Rationalisierungstendenzen, insbesondere in der Architektur. Die blödelnde Sprache des Gedichts mag diesen tieferen Sinn überdecken.  Nur wer das „Unsichtbare“ lesen kann, bzw. zwischen den Zeilen liest, versteht..

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Tags:
Architektur Bonmot Christian Morgenstern Gedichte gutezitate gutezitate.net Literatur Zitat zitate

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Aldous Huxley: Zur Liebe zur Natur (Brave New World)

  • By zitate
  • Juni-24-2025
  • Aldous Huxley, Dystopie, Gesellschaftskritik, gutezitate.net, Industriegesellschaft, Natur, Sport, zitat, Zitat aus Literatur, Zitate
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„Primroses [Primeln] and landscapes, he pointed out, have one grave defect: they are gratuitous. A love of nature keeps no factories busy. It was decided to abolish the love of nature, at any rate among the lower classes; to abolish the love of nature, but not the tendency to consume transport. For of course it was essential that they should keep on going to the country, even though they hated it. The problem was to find an economically sounder reason for consuming transport than a mere affection for primroses and landscapes. It was duly found.
We condition the masses to hate the country,“ concluded the Director. „But simultaneously we condition them to love all country sports. At the same time, we see to it that all country sports shall entail the use of elaborate apparatus. So that they consume manufactured articles as well as transport. Hence those electric shocks.“

Aldous Huxley

Art:
Zitat aus Literatur
Thema: Sport, Konsumgesellschaft, Dystopie, Gesellschaftskritik
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Quelle:
„Brave new World“, 1931

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Übersetzung


„Primeln und Landschaft haben einen großen Nachteil: Sie sind kostenlos. Eine Liebe zur Natur lastet keine Fabriken aus. Man beschloss, die Liebe zur Natur abzuschaffen, jedenfalls bei den unteren Schichten; die Liebe zur Natur abzuschaffen, aber nicht die Neigung, Verkehrsmittel zu konsumieren. Denn natürlich war es unerlässlich, dass sie weiterhin aufs Land fuhren, auch wenn sie es hassten. Das Problem bestand darin, einen wirtschaftlich vernünftigeren Grund für den Verkehrskonsum zu finden als die bloße Zuneigung zu Primeln und Landschaften. Dieser Grund wurde gefunden.
„Wir konditionieren die Massen darauf, ländliche Gebiete zu hassen“, schloss der Direktor. „Aber gleichzeitig konditionieren wir sie dazu, alle Landsportarten zu lieben. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass alle Landsportarten mit der Benutzung aufwendiger Geräte verbunden sind. So dass sie nicht nur Transportmittel, sondern auch Industrieerzeugnisse konsumieren. Daher diese elektrischen Schocks.“
(Ausschnitt aus: „Brave New World“, 1931, eigene Übersetzung)
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Hintergrund

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Zum Autor: Aldous Huxley (1894–1963) war ein britischer Schriftsteller, Essayist und Kulturkritiker, der vor allem durch seinen dystopischen Roman „Brave New World“ (1932) bekannt wurde. In seinem Werk verband er naturwissenschaftliche Bildung, philosophisches Denken und eine tiefe Skepsis gegenüber technologischem Fortschritt. Huxley entstammte einer bekannten Intellektuellenfamilie – sein Großvater war der Biologe Thomas H. Huxley, ein prominenter Verteidiger Darwins. Huxleys Tehmen waren vor vor allem die Entfremdung des Menschen in einer technokratischen und fundamentalistischen Konsumgesellschaft. Seine Visionen über soziale Kontrolle durch Manipulation, Konsum und Konditionierung sind bis heute offensichtlich aktuell.

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Interpretation: Das Zitat thematisiert eine zentrale Strategie der totalitären Gesellschaft in „Brave New World“: Die systematische Ersetzung natürlicher Bedürfnisse durch künstlich erzeugte Konsumzwänge. Die Liebe zur Natur wird gezielt unterdrückt, weil sie wirtschaftlich unproduktiv ist. Stattdessen werden die Menschen darauf konditioniert, sportliche Aktivitäten in der Natur nur noch in Kombination mit kostenintensiver Freizeitgestaltung zu mögen – etwa durch Sportarten, die auf technische Geräte angewiesen sind. Die Konditionierung findet in seiner Dystopie im Embryostatium der Menschen mit Hilfe von Elektroschocks statt. Huxley kritisiert in dieser Passage, wie Ideologie, Ökonomie und Technologie Hand in Hand wirken, um die Menschen zu unterdrücken und eine Ständegesellschaft zu zementieren.

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Im Kontext der Zeit: Huxley schrieb „Brave New World“ in der Zwischenkriegszeit – in einer Ära extremer gesellschaftlicher Umbrüche, wachsender Industrialisierung und aufkommender Massenkultur bzw. einem durch und durch fordistischen Wirtschaftssystem. Die traumatischen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs hatten das Vertrauen in den Fortschritt erschüttert. Huxley reagierte auf diese Entwicklungen mit einer radikalen Zukunftsvision, in der Stabilität, Konsum und Effizienz zum höchsten Gut erhoben werden – auf Kosten von Freiheit, Individualität, Menschlichkeit und Naturverbundenheit. Auch in Bezug auf den Neoliberalismus heute, als prägendes Paradigma, kann diese Kritik fast eins zu eins übertragen werden.
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Tags:
Aldous Huxley Dystopie gutezitate gutezitate.net Literatur Natur Sport Zitat Zitat aus Literatur zitate

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Company Flow: Patriotism

  • By zitate
  • Juni-14-2025
  • Company Flow, Gesellschaftskritik, gutezitate.net, Konsumgesellschaft, Militärisch-Industrieller-Komplex, Rap, USA, zitat, Zitat aus Liedtext, Zitate
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„Do you know who you are?
Do you know who you are fucking with?
Do you know, the access, to weapons,
money and power that we have?
We will fucking kill you!
I’m the ugliest version of passed down toxic capitalist
Rabid emcee perversion — I’m America!
Your bleeding-heart liberal drivel gets squashed
Wash ‚em with sterilized rhyme patriot-guided weaponry bomb
From the makers of the devious hearts — I’m America!
You bitchy little dogs don’t even phase my basic policy
The bomb’s smarter, my Ronald Reagan’s crush Carter
With Bay of Pig tactics makin‘ young men into martyrs
(Come on down!) Come to my happy promised land
Smiley faced opportunity cipher
And jump on the CoFlow pension plan
A proletariat, crushing State of the Union
Between serpentine words and mass confusion
Of media controlled blurb advertising disillusionment
Your family will love my low-rent, low-life
No-brain, reality-dagger movement
Hop over the border for amusement
.
Try to test the waters that the other slaughter crews
Pay all they dues in (You up against)
Jesus freaks, Mormon corporations, and Young Republicans
Indelible NATO force hidden agenda, puppet governments
I’m lovin‘ it! Keep the people guessin‘ who I’m runnin‘ with
Control the population and hide behind sacred covenants
(Fuckin with me!) Please let the wildlife burn in gasoline ceased
And I’m on a magnetic third world planet with metal plates in the knees
Can’t you hear the disenchanted, hollow scream of
Gabriel’s reflected new wind instrument of judgment played in flat C
I replace humans like robots in a GM factory (warning! warning!)
Then export metaphors to sweat shops, cause the price is satisfactory
Your pious little cries of injustice get met with apathy
(Awww, SHUT UP!) Soak, cloak, hormone injected dairy product
And conservative right-wing anti-eroticism
The poisonous reservoirs and power lines in your neighborhood cause botulism
Senseless! Join the census, censorship sentence ascendance
Triple-felon citizen paid penance!
Dissension against C-F ends in, penitentiary residence
Lock ‚em up first, then ask questions
Omniscient presence, my charm is the weapon
With cameras mics and satellites that leave privacy breathless
You don’t even know the chemicals you’ve ingested
Urine tested — beat innocent man ‚til he confesses
See upcoming rap shows
Get tickets for your favorite artists

.

I’m America arrogant, terminus verbal curfew murders
You either purchase my products or you’re worthless, that’s my service
Don’t look into the oculars of a daylight saver
Eraser, city-headed monument defacer
Comprising of patriot droids, sent into the void with lead linings
Employed by the bureaucrats of automatic twisted rhyme timing
You’re guaranteed nothing but my fat little finger
That lingers one inch off of the big button, let’s start this
I’m Sarin gas, hide in your apartments
I’m stealth like a robot hidden in the fat asshole of Cartman
Can give a prickly fuck like sand sharkskin condom
To your apparent vaginal problem, the hottest shit on Soundbombing
.
I’m American ‚til infinite justice measure to Pesticide Cemetery
Invite you to cross the border then shit on your divinities
What language is that? I’m anguish in fact,
tangle with a Star-spangled standard issue gat for crowd management
Talk loud and get enshrouded in a hot cloud of harassment
By the proud force of my mental pedestrian checker
That smashes subordinate skulls and update the file in your dental records
You tried to get elected but the crowd is my paid hecklers (BOO! BOO!)
You just stepped into the spectrum of paranoid word rainbows
Thinkin‘ you sick with a silhouette, burn transit cop out his plain clothes
I’m America! This is where the pain grows like poppies
In a Field of Dreams I paid for, I’ll burn it down if operated sloppily, copy?
My economic sanction rhyme style got your syllables
Scraping for rice and riding in a pre-1960 jalopy
My favorite flavor of gas is mustard
I’m fuckin‘ a blind hermaphrodite icon and convincin‘ you that it’s justice
[Hook: Sample]
„Who’s America? Who’s America? Who’s America? Who’s America?“ „God damn!!“
(Left, right, left, right, left, right, left, right…)
Treason will not be tolerated!
You have been enlisted.. into a lifestyle that you may not change!
Understand! You can’t be happy.. and smile.. for the cameras!
MotherFUCKER!.“

Company Flow

Art:
Liedtext
Thema: Nationalismus, USA, Faschismus, Neocon
Quelle: Genius.com
Hintergrund

Zur Band: Die Hip-Hop-Gruppe Company Flow stammte aus New York City und bestand aus El-P, Bigg Jus und DJ Mr. Len. In den 1990er-Jahren hatte die Gruppe eine entscheidende Bedeutung für die alternative und politisch bewusste Rapszene. 1997 veröffentlichten sie als Pionier des „Underground Hip-Hop“ das wichtige Album „Funcrusher Plus. Ihre Texte waren berühmt dafür, dass sie eine wortgewaltige Kritik an Kapitalismus, Medien, Polizei und rechter Politik äußerten. El-P, der später auch Mitbegründer von Run The Jewels war, kreierte einen grimmigen, industriellen Klang, der dystopische Vorstellungen mit sich brachte. Widerstand, Subversion und lyrische Komplexität wurden in einer von Profitlogik geprägten Musiklandschaft von Company Flow entschieden abgelehnt.
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Interpretation: „Patriotism“ ist ein sarkastischer Monolog, formuliert aus Sicht einer übermächtigen, repressiven US-Reigierung. Eine Stimme, die mit Brutalität Machtanspruch, Zynismus und ideologische Manipulation ausdrückt, Die USA als Kriegsmaschine und Konsumimperium im Innern und nach Außen. Dabei erfolgt absichtlich ein Spiel mit Übertreibung und Paranoia. El-P gestaltet eine dystopische Darstellung eines Staates, dessen Geheimdienste, Unternehmen und die Kulturindustrie alles beherrschen. Er malt ein Bild von einer entmenschlichten, toxischen Supermacht. Die Sprache reflektiert das, was kritisiert wird: sie ist aggressiv, wirr und bewusst überfordernd. Der Text ist damit als Anklage gegen soziale Ungleichheit, Überwachung, Militarismus und kulturellen Imperialismus zu bewerten.

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Im Kontext der Zeit: Das Lied wurde in den 1990er Jahren komponiert, in einer Zeit nach dem Kalten Krieg, jedoch noch vor dem 11. September, als die politische Enttäuschung vieler junger Menschen in den Vereinigten Staaten zunahm. Auch heute noch sehr aktuelle Probleme der US-Gesellschaft wie Rassismus, soziale Segregation und Polizeigewalt prägten den Alltag insbesondere schwarzer Menschen in den USA. Die Oberflächlichkeit und Kommerzialisierung prägten den Mainstream-Hip-Hop, wohingegen die Underground-Szene nach neuen Ausdrucksformen suchte. Die Musikindustrie, der militärisch-industrielle Komplex

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Theodor Fontane: John Maynard

  • By zitate
  • Juni-11-2025
  • Alltag, Aufopferung, Ballade, gutezitate.net, Heldentum, Humanismus, Literatur, Schifffahrt, Theodor Fontane, zitat, Zitate
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„John Maynard!
„Wer ist John Maynard?“
„John Maynard war unser Steuermann,
Aushielt er bis er das Ufer gewann,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron’,
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard.“
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Die „Schwalbe“ fliegt über den Erie-See,
Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee,
Von Detroit fliegt sie nach Buffalo –
Die Herzen aber sind frei und froh,
Und die Passagiere, mit Kindern und Frau’n
Im Dämmerlicht schon das Ufer schau’n
Und plaudernd an John Maynard heran
Tritt alles: „Wie weit noch, Steuermann?
Der schaut nach vorn und schaut in die Rund’:
„Noch dreißig Minuten … Halbe Stund’.“
..
Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei –
Da klingt’s aus dem Schiffsraum her wie Schrei,
„Feuer“ war es, was da klang,
Ein Qualm aus Kajütt’ und Luke drang,
Ein Qualm, dann Flammen lichterloh,
Und noch zwanzig Minuten bis Buffalo.
.
Und die Passagiere, buntgemengt,
Am Bugspriet stehn sie zusammengedrängt,
Am Bugspriet vorn ist noch Luft und Licht,
Am Steuer aber lagert sich’s dicht,
Und ein Jammern wird laut: „Wo sind wir? wo?“
Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo,
.
Der Zugwind wächst, doch die Qualmwolke steht,
Der Kapitän nach dem Steuer späht,
Er sieht nicht mehr seinen Steuermann,
Aber durchs Sprachrohr fragt er an:
„Noch da, John Maynard?“
 .
„Ja, Herr. Ich bin.“
„Auf den Strand. In die Brandung.“
„Ich halte drauf hin.“
Und das Schiffsvolk jubelt: „Halt aus. Halloh.“
Und noch zehn Minuten bis Buffalo.
„Noch da, John Maynard?“ Und Antwort schallt’s
Mit ersterbender Stimme: „Ja, Herr, ich halt’s“
Und in die Brandung, was Klippe was Stein,
Jagt er die „Schwalbe“ mitten hinein,
Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so.
Rettung: der Strand von Buffalo.
.
Das Schiff geborsten. Das Feuer verschweelt.
Gerettet alle. Nur Einer fehlt!
.
Alle Glocken gehn; ihre Töne schwell’n
Himmelan aus Kirchen und Kapell’n,
Ein Klingen und Läuten, sonst schweigt die Stadt,
Ein Dienst nur, den sie heute hat:
Zehntausend folgen oder mehr
Und kein Aug’ im Zuge, das thränenleer.
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Sie lassen den Sarg in Blumen hinab,
Mit Blumen schließen sie das Grab,
Und mit goldner Schrift in den Marmorstein
Schreibt die Stadt ihren Dankspruch ein:
„Hier ruht John Maynard. In Qualm und Brand,
Hielt er das Steuer fest in der Hand,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron’,
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard.“

Theodor Fontane

Art: Ballade Themen: Alltag, Seife, Aufopferung, Schifffahrt Quelle:
Wikisource.org
Hintergrund

 

Zum Autor: Theodor Fontane (1819–1898) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Journalist. Er ist vor allem bekannt für seine Romane wie „Effi Briest“, aber auch seine Balladen gehören zum literarischen Werk. „John Maynard“ wurde 1886 veröffentlicht und erzählt die fiktive Geschichte eines amerikanischen Steuermanns, der sein Leben opfert, um die Passagiere eines brennenden Schiffs zu retten. Inspiriert wurde Fontane von einer wahren Begebenheit auf dem Eriesee, die er poetisch und dramatisch überhöht darstellt.
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Interpretation: „John Maynard“ steht exemplarisch für das Ideal eines selbstlosen Helden. Der Steuermann opfert sich, um die Passagiere des brennenden Schiffs zu retten – ohne Zögern, ohne Angst, mit klarem Sinn für Verantwortung. Die Spannung wird durch die zeitliche Staffelung bis zum Finale gesteigert, wodurch die Dramatik intensiv herüberkommt. Fontane verleiht der Figur eine fast mythische Dimension: John Maynard stirbt im Dienst an der Gemeinschaft, seine Tat wird zur Legende. Gleichzeitig ist die Ballade sprachlich schlicht gehalten – wohl auch um für die „einfachen Menschen“ wie ihn, der besungen wird, zu sprechen.
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Im Kontext der Zeit: Die Ballade entstand im Deutschen Kaiserreich, einer Epoche, in der Pflichterfüllung, Disziplin und Loyalität hochgehalten wurden. Fontanes Werk passt gut in dieses Weltbild, doch es geht über bloßen Patriotismus hinaus. „John Maynard“ spielt bewusst in Amerika – Fontane war zwar kritisch gegenüber nationalistischem Pathos, suchte aber universelle Werte, die über Grenzen hinweg gelten. Die Heldengeschichte ist dabei auch als Gegenentwurf zur egoistischen Moderne lesbar: Bei ihm steht das Individuum im Dienst der Gemeinschaft. Diese Idee hatte besonders im aufkommenden bürgerlichen Selbstverständnis des späten 19. Jahrhunderts große Strahlkraft. Bis heute bleibt die Ballade aktuell – vor allem wegen der klaren und erfassenden Sprache und humanistischen Grundaussage.

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Tags:
Alltag Aufopferung Ballade Gedichte gutezitate.net Heldentum Humanismus Literatur Schifffahrt Theodor Fontane Zitat zitate
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Fehlfarben: Einkaufsbummel im Erdnußland

  • By zitate
  • Juni-4-2025
  • Bonmot, Fehlfarben, gutezitate.net, Imperialismus, Neoimperialismus, zitat, Zitat aus Liedtext, Zitate
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„Einkaufsbummel im Erdnußland,
was übrigbleibt, wird Entwicklungshilfe genannt.“

Fehlfarben (Band)

Art:
Zitat aus Liedtext.
Thema: Bonmot
Quelle: Musikguru.de „Ernstfall“ vom Album Monarchie und Alltag (1980).
Hintergrund

Zur Band: Fehlfarben ist eine deutsche Band, die Anfang der 1980er Jahre mit ihrem Debütalbum „Monarchie und Alltag“ als intellektueller Teil der Neuen Deutschen Welle galt – im Gegensatz zur spaßkulturellen Oberflächlichkeit dieser Musikrichtung. Die Band verbindet Punk mit gesellschaftspolitischer Reflektion. Der zitierte Vers stammt aus dem Lied „Ernstfall“ und verdichtet in wenigen Worten die Kritik an Kapitalismus, Neolkolonialismus und Kalten-Kriegs-Militarismus – typische Kritikpunkte der Band.

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Interpretation: Die Zeile ist ein scharfzüngiger Kommentar auf westliche  neokoloniale Ausbeutungsmuster. Das. „Erdnußland“ steht hier sinnbildlich für ausgebeutete Entwicklungsländer, deren Rohstoffe und Arbeitskraft dem globalen Norden zugutekommen. Der Begriff „Einkaufsbummel“ unterstreicht die Ignoranz und Dreistigkeit, mit der diese Ausbeutung geschieht. Was „übrigbleibt“, dann als „Entwicklungshilfe“ zurückgegeben wird, ist ein zynischer Kommentar bezüglich der angeblich altruistischen Hilfsmaßnahmen als Feigenblatt für ein System schreiender Ungerechtigkeit.

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Im Kontext der Zeit: Die Kritik an globaler Ungleichheit war besonders in den 1980er- und 1990er-Jahren ein zentrales Thema politisch bewusster Künstler*innen. Während wirtschaftliche Verflechtungen und westliche Konsumgewohnheiten zunahmen, wuchs auch die Sensibilität für die Schattenseiten der Globalisierung.

Solche Kritik wurde aber auch seit den 2000er-Jahren etwa im Kontext der Entstehung der Bewegung ATTAC in den Mittelpunkt gestellt. Und heute steht etwa die Kritik an oligarchischen Strukturen im westlichen Kapitalismus im Vordergrund (Stichwort monopolistische US-Konzerne, mit Mogulen an der Spitze, mit weit reichendem Einfluß in die Politik hinein. Die globale Ungerechtigkeit hat sich im weltweiten Wirtschaftssystem seit den 1980er-Jahren noch weiter vertieft.
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Tags:
Bonmot Fehlfarben gutezitate gutezitate.net Imperialismus Literatur Neoimperialismus Zitat Zitat aus Liedtext zitate
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Adorno zum „Ich“

  • By zitate
  • Mai-30-2025
  • Bonmot, Frankfurter Schule, gutezitate.net, Ich, Literatur, Theodor W. Adorno, zitat, Zitat aus Sachbuch, Zitate
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„Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen. “

Theodor W. Adorno

Art:
Zitat aus Sachbuch
Thema: Bonmot
Quelle: Minima Moralia

Zum Autor: Theodor W. Adorno war ein bedeutender deutscher Philosoph, Soziologe und Musikwissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er war ein führendes Mitglied der Frankfurter Schule und entwickelte zusammen mit anderen Theoretikern der Kritischen Theorie tiefgehende Analysen zum aktuellen Zustand von Gesellschaft, Kultur(industrie) und etwa dem „Autoritären Charakter“ vieler Menschen in diesen Gesellschaften. Adorno war bekannt für seine scharfe Kritik an der Ökonomisierung des Menschen in dieser modernen Welt und seiner Entfremdung von sich selbst. Besonders wichtig war ihm die Reflexion über das Verhältnis von Erinnerung, Geschichte und gesellschaftlicher Entwicklung.
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